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In einer Gemeinde der Stadt „Edinez“ fand die erste Einsegnung seit der Gründung statt.

Ein historischer Moment ereignete sich in der Gemeinde „Lush Sweta“(Lichterstrahl) in der Stadt Edinez. An dem feierlichen Gottesdienst der am 11. Oktober 2020 stattfand, wurde Alexander Losowoj als Diakon eingesegnet. Für die kleine Gemeinde war dieses Ereignis besonders symbolisch. Es ist nämlich so, dass das die erste Einsegnung seit der Gründung der Gemeinde ist. Bisher haben Pastoren aus anderen nördlichen Gemeinden den Dienst übernommen, da vor Ort kein eigener Pastor/Diakon vorhanden war. Die örtliche Gemeinde betete für Bruder Alexander und zog ihn geistlich auf. Hier machte er seine ersten Glaubensschritte, begann seinen Dienst als Prediger, hier lernte er auch seine Frau Emma kennen. Der Bruder ist ein ehemaliger Rehabilitand in unserem (ACG in Bayern e.V.) Rehabilitationszentrum „Haus der Hoffnung“ in Palaria gewesen. Jetzt ist er ein Diener in der Gemeinde Jesu. Ein Monat vor seiner Einsegnung bekamen die beiden einen Sohn „Andrej“  deshalb war der erste Teil des feierlichen  Gottesdienstes der Segnung des Neugeborenen gewidmet.

Ein Wort der Unterweisung und des Gebets wurde von einem Mitglied des Regionalrates, Pastor Alexander Polishchuk, gehalten, der einst im Dienst der örtlichen Kirche half. Er las die Worte aus Hebräer 12 über die Strenge Gottes gegenüber seinen Kindern. Bruder Alexander Iwanowitsch hat den jungen Eltern geraten sehr verantwortungsbewusst in der Erziehung ihrer Kinder zu sein, irgendwo sie zu ermutigen, und irgendwo auch mit der nötigen Strenge, immer mit dem Ziel sie zu freundlichen und gottesfürchtigen Christen zu erziehen.

Nach dem Gebet sang das Paar sehr begeistert das Lied, „Mähen auf der Wiese“, das von allen Anwesenden unterstützt wurde.

Im Gottesdienst wurden auch ein paar begrüßende Worte von den Ältesten: Wasily Zahilnjak, Wasily Koserik, Pjöter Mihalchuk, Sergey Kucherjavij, sowie den Verantwortlichen der Region Balti, Pjöter Legkun an das Ehepaar gerichtet.

Ein Wort der Ermahnung wurde für den Eingesegneten von dem Verantwortlichen Pastor der nördlichen Region Alexander Aftinesku gelesen. Bruder Alexander Wjacheslawowich machte auf die Worte von Apostel Paulus aufmerksam, die an den jungen Timotheus gerichtet waren: „Du aber bleibe nüchtern in allen Dingen, erdulde die Widrigkeiten, tue das Werk eines Evangelisten, richte deinen Dienst völlig aus!“ (2. Tim.4. 5) Er bat den Eingesegneten Bruder, sowohl auf persönliche Handlungen als auch auf Worte und das, was in der Gemeinde geschieht zu achten. „Für einen Prediger ist es sehr wichtig zu lernen Leid und Schwierigkeiten zu ertragen, ohne das Evangelium zu vergessen und den großen Auftrag unseres Herrn zu erfüllen. Nur so kann man seinen Dienst richtig ausüben,“ – sagte Bruder Alexander Aftinesku.

Am Segnungsgebet nahmen: Alexander Aftinesku, Pjötr Legkun, Alexander Polischuk, Wasily Zahilnjak, Sergej Kucherjavij.

Wie bereits erwähnt, war das die erste Einsegnung eines Ältesten – die Antwort auf die zahlreichen Gebete der örtlichen Gemeinde, die ihn geistlich aufzog und „aus ihrer Mitte“(Apg. 6,3) auswählte. Zudem stehen der Gemeinde sehr viele Aufgaben, sowohl in der Evangelisation als auch bei der Entwicklung des Dienstes innerhalb der Gemeinde. Es besteht ein großer Bedarf an Arbeiten, die in der Lage sind, das Wort Gottes effektiv und engagiert zu den Bewohnern ihrer Stadt zu bringen, in der mehr als 15. 000 Menschen leben. Daher bleibt das aufziehen solcher Diener für die örtliche Gemeinde und die Verantwortlichen aller Ebenen eine Priorität. „Dem aber, der weit über die Maßen mehr zu tun vermag als wir bitten oder verstehen, gemäß der Kraft, die in uns wirkt, ihm sei die Ehre in der Gemeinde in Christus Jesus, auf alle Geschlechter der Ewigkeit der Ewigkeiten! Amen.“ (Eph. 3, 20-21)

Veröffentlicht am: 5. November 2020
Autoren: E. Koch, A. Wallmann